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Gederner Feuerwehr erhält Wärmebildkamera
Wetteraukreis hat 7000 Euro investiert - Kamera spürt Brandnester und Menschen auf
(wk). Eine neuwertige Wärmebildkamera nahmen Gederns Stadtbrandinspektor Andreas Haas und Wehrführer Maic Neunert aus den Händen des Wetterauer Brandschutzdezernenten Ottmar Lich in Empfang. Die Kamera wird künftig von Gedern aus eingesetzt.
Die Herstellerfirma wird die Feuerwehrleute schulen, die diese Kamera künftig bedienen sollen, erklärte Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann im Beisein von Bürgermeister Stefan Betz und des Ersten Stadtrats Herbert Weber. Diese Schulung sei notwendig, da es sich nicht um eine Kamera im herkömmlichen Sinn handele. „Dieses Gerät beinhaltet eine hochwertige Technik und dient der Sicherheit von Feuerwehrleuten und der Bevölkerung“, betonte Lich.
Rund 7000 Euro hat der Kreis investiert. Mit der Kamera können nicht nur Brandnester in Decken aufgespürt werden. Auch Menschen, die sich noch in brennenden Objekten befinden, erkennt sie anhand der unterschiedlichen Temperaturen. Außerdem kann sie bei der Personensuche im freien Gelände eingesetzt werden. Neunert und Haas dankten für diese Investition. Damit werde eine „technische Lücke“ im Ostkreis geschlossen. Bisher musste man immer die Nachbarwehren aus Büdingen oder Nidda alarmieren, wenn der Einsatz einer Wärmebildkamera erforderlich wurde. Das hatte zeitliche Verzögerungen zur Folge, in denen sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. „Gerade bei dem heutigen Isolationsmaterial vor allem im Dachbereich ist eine Wärmebildkamera bei einem Brand unerlässlich“, sagte Hartmann. Betz und Weber schlossen sich dem Dank der Feuerwehr an.
Quelle: http://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/gedern/10898780.htm (von Wolfgang Kunert)