Gemeinsame Jahreshauptversammlung des Fördervereins und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Gedern fürs Berichtsjahr 2024

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Bevor ich mit dem eigentlichen Bericht beginne, möchte ich mich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Gedern beim gesamten Team des Gederner Schlosshotels um Ute und Hubertus Schultz recht herzlich bedanken. Sie sagten uns erneut für unsere Veranstaltung den Wappensaal des Gederner Schlosses inkl. Bewirtung zu. Die Mitglieder nahmen die Einladung sehr gerne an, denn der Wappensaal war mit knapp 75 Anwesenden gut gefüllt.

 

Der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Hirth, eröffnete die Versammlung und berichtete zu Beginn über die Anschaffungen, welche der Verein finanzierte. Dies waren u.a. Urkundenmappen, ein neuer großer Gasgrill mit Zubehör, Nachbestellung von Polo-Shirts, Pullovern und Namensschildern, eine professionelle Reinigung der Dach- und Seitenplanen vom Feuerwehrfestzelt und Weihnachtsgeschenke für die Jugendfeuerwehr. Zudem unterstützte und finanzierte der Verein z.B. das Heringsessen, die Generalversammlung, die Ferienspiele in den Sommerferien, Kameradschaftsabende, das Familienfest, die Nikolausfeier und die gemeinsame Jahresabschlussfeier. Fast alle Veranstaltungen können von den Partnern der Einsatzkräfte besucht werden. Auch die verdienten „Einsatzschöppchen“ nach den Einsätzen fließen in die Buchhaltung des Vereins mit ein. 

In Zukunft werden auch Anschaffungen für das neue BSZ beim Verein aufschlagen. Hier besteht ein enger Austausch zwischen der Neubaugruppe, den Gerätewarten und der Wehrführung. Weiterhin finanzierte der Verein die Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr und Kindergruppe wie z.B. das Berufsfeuerwehrwochenende, Sportwettkämpfe und Zeltlager.

 

Vorsitzender Hirth berichtete zudem, dass auch in diesem Jahr das beliebte und vom Vorstand organisierte Heringsessen am Aschermittwoch stattgefunden hatte. Hierzu waren alle Gruppen mit Partnern eingeladen. Die Veranstaltung wurde von knapp 60 Personen sehr gut angenommen. 

Die Generalversammlung fand am 15.03.2024 zum zweiten Mal im Wappensaal des Schlosshotels statt. Hier zählte man 76 Personen.

Anfang Mai waren wir Veranstalter des Jugendfeuerwehr-Kreissportwettkampfes. Diese Veranstaltung war ein großer Kraftakt, schließlich kam der gesamte Wetteraukreis in Gedern zusammen. Es musste das gesamte Festzelt inkl. Pavillon und Toilettenwagen gestellt und knapp 40 Mannschaften mit Essen und Trinken versorgt werden. Nicht zu vergessen ist dabei der gesamte Rückbau. Doch es hat sich gelohnt, denn durch den gesamten Kreis hinweg erreichte uns positives Feedback. 

Am 21. Mai nahm eine kleine Gruppe, welche zwei Mannschaften bildete (eine außerhalb der Konkurrenz), am VR-Kicker-Cup der Volksbank Main-Kinzig-Büdingen e.G. in Stockheim teil. Die Zweite erreichte eine Platzierung innerhalb der 11 Besten und gewann somit einen neuen Tisch-Kicker. Dieser ziert seitdem unseren Stützpunkt und später das BSZ. 

Ende Mai / Anfang Juni haben verschiedene Veranstaltungen anlässlich 20 Jahre Verschwisterungsverein Gedern/Polanów stattgefunden. Hier haben wir den Verein unterstützt und selbst auch an Veranstaltungen teilgenommen.

Hirth erwähnte ebenfalls das gemeinsame Schauen des EM-Fußballspiels inkl. Verköstigung von Grillgut im Stützpunkt. Trotz tatkräftigem Anfeuern blieb der Erfolg der Fußballmannschaft leider aus. Hirth scherzte – an uns lag es definitiv nicht.

Am 27.07.2024 fand dann unser wichtigstes Fest statt – das Seefest. Ein weiterer Kraftakt musste gerockt werden. Das große Festzelt, das Küchenzelt und die Wasserspiele mussten aufgebaut und bewirtet/betrieben werden. Uns erreichte wieder einmal durchweg positives Feedback von den „wenigen“ Besuchern die uns besucht hatten. Denn leider war uns der Wettergott wieder nicht wohlgesonnen. Die gewünschte Menge an Besuchern blieb leider aus, da es in Strömen regnete. Auch beim Blick in unsere Kassen stand uns der Frust in den Gesichtern. Finanziell eines der schlechtesten Seefeste der vergangenen Jahre, wie der Vorsitzende feststellen musste. Selbst 2023 wurde im negativen Sinne getoppt, so Hirth enttäuschend. Dennoch lobte er die große Menge an bereitstehenden Helferinnen und Helfern (55 an der Zahl, im Zweischichtbetrieb inkl. Auf- und Abbauteam), welche sich innerhalb der Urlaubszeit die Zeit extra für dieses Fest nahmen. Doch er betonte auch, dass ohne die Partnerinnen und Partner der Einsatzkräfte sowie Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung dieses Fest schlichtweg nicht umsetzbar wäre. Der Vorsitzende dankte allen ganz herzlich und wünschte sich diese Bereitschaft auch in Zukunft. Er machte zudem deutlich, dass die Gäste immer gerne zu uns kommen und auch unseren guten Service sehr zu schätzen wissen. Dieses positive Image darf man sich nicht verspielen. Mit etwas Sorge blickte er jedoch auf das aktuelle Jahr 2025. Denn während des diesjährigen Seefestes befinden sich nicht nur Helferinnen und Helfer im Urlaub, sondern weitere auch bei Ihren Bekanntschaften in Columbia. Hier beginnt der Kraftakt also schon beim „organisieren“ der fleißigen Hände.

Der 09.09.2024 stand nun für etwas Entspannung. Denn hier fand unser gemeinsames Grillfest auf dem Biohof Becker statt. Wer dennoch etwas Action mochte, der konnte auch dieses Jahr wieder sein Können am Schläger auf der Adventuregolfanlage am See unter Beweis stellen. Nach dem Golfen fuhr man zum Hof der Familie Becker und bei bestem Wetter hatten Groß und Klein ihren Spaß auf dem Sandplatz, am Tischkicker oder einfach auf der Bierzeltbank. Stefan Hirth bedankte sich nochmal für die Nutzung der Örtlichkeit bei Familie Becker.

Im Dezember fand das alljährliche Nikolausfest im Stützpunkt statt. Auch diese Veranstaltung kommt bei der Gederner Bevölkerung immer sehr gut an. Hier übersendete der Vorsitzende ein dickes DANKE an den Nikolaus und die helfenden Hände. 

Die Jahresabschlussfeier fand letztes Jahr eine Woche vor den Weihnachtsfeiertagen statt. Hier fanden sich 2024 alle ein letztes Mal in geselliger Runde zusammen. Gute Gespräche, Essen und Trinken machten daraus eine schöne Weihnachtsfeier, so Hirth. Auch ein kleiner Rückblick und einen Blick in die Zukunft, vorgetragen durch die Wehrführung, gehörten wieder dazu.

 

Zudem nahmen wir an unzähligen Veranstaltungen teil. Einige möchte ich an der Stelle aufführen. Trivia-Night beim Verschwisterungsverein Columbia/Gedern, Kreisverbandsversammlung in Büdingen, Helfen und Besuch beim Kommersabend in Ober-Seemen anlässlich ihres 125-jährigem Bestehen, Vereins- und Betriebsschießen des Schützenvereins mit einem grandiosem 1. Platz mit der gemischten Mannschaft, Gederner Seefest, Ferienspiele, Festumzug und anschließender Feier im Festzelt Ober-Seemen anlässlich deren Jubiläums (s.o.), Oktoberfest in Steinberg, TdoT in Ober-Seemen, versch. Veranstaltungen benachbarter Feuerwehrvereine, Nikolausfeier im Stützpunkt, mehrere Kameradschaftsabende u.v.m.

Folgende Veranstaltungen sind bereits für das Jahr 2025 geplant. 

16.05.2025 Richtfest Neubau BSZ, 

26.07.2025 65. Gederner Seefest, 

17.08.2025 ggf. Infostand am 46. Gederner Gassemäärt, 

30.08.2025 Günter-Vogt-Pokal der JF auf dem Sportplatz und Gemeindehaus in Steinberg, September 2025 Familienfest/Veranstaltung aller Mitglieder, 

29.11.-30.11.2025 Nickelches Määrt.

 

Zum Abschluss des Berichts gab Stefan Hirth bekannt, dass der Mitgliederbestand gegenüber dem Vorjahr erneut leicht gestiegen ist. Zum 31.12.2024 bestand der Förderverein aus 598 Mitgliedern (494 männliche, 103 weibliche und einem juristischen Mitglied). 

 

Hirth bedankte sich bei der Wehrführung, den Betreuerinnen und Betreuern, Helferinnen und Helfern, den Angehörigen und allen die den Verein auf unterschiedlichster Weise unterstützten.

 

„2024 – Ein Jahr mit vielen Aufs und Abs und mit vielen kleinen und großen Herausforderungen“

mit diesen Worten begann Wehrführer Jan Philipp Haas seinen Bericht. Doch auch die Einleitung regte dezidiert formuliert zum Nachdenken an. Hieraus wurde klar, dass es irgendwo Reibungspunkte zwischen Mitgliedern der Einsatzabteilung gegeben hat bzw. geben muss, auf die der Wehrführer aufmerksam machen möchte. 

Er appellierte, dass Alt und Jung besser miteinander, anstatt gegeneinander arbeiten müssten. Andere Ansichten, Meinungen und Arbeitsweisen sind völlig normal, doch schlussendlich muss das Ergebnis stimmen. Sollte jemand auf seinem Vorschlag beharren und sein Recht durchsetzen wollen, so ist dies für das Arbeitsklima nicht unbedingt von Vorteil, was grundsätzlich zur Verschlechterung der Allgemeinstimmung und Demotivation führen kann. Denn für das gemeinsame Miteinander ist essenziell, dass jeder mal über seinen Schatten springen und auch andere Meinungen gelten lassen muss. Auch das Zitat „man muss auch mal vor der eigenen Haustüre kehren“, interpretierte ich zwischen den Zeilen.

 

Ich zitiere nun einen Teil der Einleitung. Das bei einem maximal möglichen Altersunterschied von fast 50 Jahren auch unterschiedliche Herangehensweisen und Ausbildungsstände, vorliegen ist ebenso normal und wichtig, wie wertvoll. Wir können uns alle glücklich schätzen eine so demographisch breit aufgestellte Mannschaft zu haben, wie die unserer Feuerwehr. Anderen Orts gibt es so etwas nicht mehr. Wenn also ein Thema aufkommt, sollte man aus meiner Sicht die Vor- aber auch die Nachteile beider Meinungen nutzen, um ein daraus fast unschlagbares Ergebnis zu erzielen und nicht in die Meinung verfallen: „Was will der Alte / was will der Junge jetzt schon wieder.“ Auch der respektvolle Umgang im Ausbildungs- und Einsatzdienst, sowie das ganz für mich normale menschliche Miteinander ließ oft zu wünschen übrig.“ 

Haas regte klar zum Nachdenken an und sieht offensichtlich Chancen zur Verbesserung im persönlichen Umgang miteinander. Er möchte niemanden denunzieren, sondern lediglich auf einen Missstand hinweisen.

 

Nun ging er aber zu einem deutlich positiverem Thema, dem Neubau des Brandschutzzentrums über. Denn die neue Heimat von uns allen lässt einen klaren Baufortschritt erkennen. „Beton schafft Tatsachen“, ein gerne von ihm verwendetes Zitat brachte er auch in dieser Rede ein – näheres weiter unten. Auf unseren Kommunikationskanälen informieren wir in unregelmäßigen Abständen über den Baufortschritt.

 

Mitgliederbestand: Zum 31.12.2024 zählte man 57 aktive Einsatzkräfte. Die Ehren- und Altersabteilung zählte 37 Mitglieder.

 

Einsatzgeschehen: Insgesamt wurde die Feuerwehr Gedern zu 94 Einsätzen, davon 17 Brandeinsätze, 55 Hilfeleistungseinsätze und 14 Fehlalarmierungen alarmiert. Dies sind 20 Einsätze mehr, als im Jahr zuvor, betonte Haas. Würde man die Einsätze auf die Wochen herunterbrechen, so wären das 1,8 Einsätze pro Woche. Diese wurden von den Einsatzkräften in 2.200 Stunden, welche ehrenamtlich und unentgeltlich für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Gedern und umliegenden Gemeinden, abgeleistet. 

 

Wehrführer Haas kann sich tagsüber weiterhin auf die Personalstärke eines Lösch- bzw. Hilfeleistungszuges verlassen. Es wurden acht Brandsicherheitsdienste abgeleistet. Haas bedankte sich bei allen, die sich dafür eingetragen und ihre Freizeit zur Verfügung gestellt hatten. Zudem wies er dezidiert darauf hin, dass BSD keine willkürliche Entscheidung der Wehrführung sind. BSD sind Präventivmaßnahmen zur Unterstützung des abwehrenden Brandschutzes bei mittleren bis großen Veranstaltungen. Diese werden durch das Ordnungsamt angeordnet.

 

Ausbildungsdienste: 86 Ausbildungsdienste wurden für die Einsatzabteilung abgehalten. Der Wehrführer merkte an, dass das Ausbildungsangebot breiter gestaltet wurde, was aber nicht bedeutet, dass eine Einsatzkraft jede Woche zur Feuerwehrübung erscheinen solle. Nun werden auch Bereiche ausgebildet, die von der FwDV 3 abweichen, wie die DLK-Ausbildung, Atemschutzausbildung (kommunal, auf Kreis- und Landesebene sowie externen Anbietern), ELW/TEL-Ausbildung sowie Maschinistenausbildungen. Wichtig ist bei der Wahrnehmung des Ausbildungsangebots, dass wir auch die zusammenhängenden taktischen Grundlagen anderer Wehren kennen lernen, damit wir bei überörtlichen Einsätzen besser zusammenarbeiten können, erörtere Haas weiter. Im Berichtsjahr 2024 wurden zudem die abgeleisteten Ausbildungsstunden einer jeden Einsatzkraft gemonitort und quartalsweise zur Verfügung gestellt. Dieses Vorgehen wurde im WFA (Wehrführerausschuss) entschieden und soll Kameradinnen und Kameraden als Motivation dienen, welche nicht oder sehr selten am Ausbildungsdienst teilnehmen. Denn nur wer an den Ausbildungsdiensten teilnimmt, kann routinierter mit den Einsatzmitteln und dem Fachwissen im Ernstfall umgehen. Zum Jahresende konnte erfreulicher Weise ein Anstieg der Beteiligung wahrgenommen werden. 

2024 konnte wieder an Ausbildungen in benachbarten Kommunen und Landkreisen sowie unserem Landkreis teilgenommen werden. Auch Kreislehrgänge wurden wieder am Stützpunkt abgehalten. An die helfenden Hände und an den Förderverein für die entstandenen Kosten an Kameradschaftsabenden, sprach der Wehrführer einen großen Dank aus. Für das Jahr 2025 ist wieder die ein oder andere größere Übung bzw. Einsatzübung geplant. Auch der gesellige Teil wird nicht zu kurz kommen.

 

Technik: Wir können nach wie vor auf einen modernen und den aktuellen Anforderungen angepassten Lösch- bzw. Hilfeleistungszug zurückgreifen. Nur damit ist eine zeitgemäße Ausbildung und die fachgerechte Abarbeitung von Einsatzstellen möglich, denn Gedern als Schwerpunktfeuerwehr steht u.a. mit seinen Sonderfahrzeugen auch umliegenden Gemeinden zur Verfügung. Es stehen in den kommenden Jahren jedoch diverse Ersatzbeschaffungen an. Die Ersatzbeschaffung des Florian Gedern 1/22 (TLF 16/25) wurde aus verschiedenen Gründen ruhen gelassen und die Ersatzbeschaffung des Florian Gedern 1/11 (ELW-1) geht im Hintergrund weiter. Es entsteht ein Fahrzeug, welches auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an einen Einsatzleitwagen 1 abgestimmt ist.

 

Feuerwehrstützpunkt: „Im Bereich Neubau wurde aus Papier und Modellen Wirklichkeit.“ Der Erdaushub sowie die Rohbauarbeiten am Hauptgebäude konnten größtenteils abgeschlossen werden. Der restliche Rohbau des OG wurden in den Monaten Januar bis März 2025 fertiggestellt. Haas gab uns noch einen kleinen Ausblick mit, so wird derzeit an dem Übungsturm und dem Innenausbau gearbeitet. Das Richtfest ist auf den bereits genannten 16.05.2025 datiert. Hierzu sind alle recht herzlich eingeladen. Haas bedankte sich ganz besonders beim Planungslenkungsausschuss, welcher sich einmal in der Woche trifft sowie der gesamten Stadtverwaltung die immer zum offenen und konstruktiven Austausch bereitsteht.

 

Gerätewarte: Ein großer Dank gilt den Gerätewarten. Denn im letzten Jahr wurden wieder hunderte Stunden in Stützpunkt, Kleiderkammer, Fahrzeuge, Wäscherei und Technik investiert. Diese Tätigkeit ist schon lange nicht mehr selbstverständlich, da eine immer größere Zahl an Prüftätigkeiten von den Gerätewarten abverlangt werden. Haas stellte in Frage, ob man diese Art der Tätigkeiten perspektivisch ehrenamtlich noch leisten könne, denn ein dauerhafter Anstieg von zeitintensiven Prüfintervallen lässt neben Ausbildungs- und Einsatzdiensten kaum noch Luft für normale Tätigkeiten.

 

Zum Schluss seines Berichtes bedankte sich Wehrführer Haas bei seinem Führungsteam, den Zugführern, der Stadtbrandinspektion, der Stadt Gedern, dem Vorsitzenden des Fördervereins und des gesamten Vorstands, dem Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bei den Betreuerteams der Jugendfeuerwehr und Kindergruppe, bei allen Arbeitgebern welche Einsatzkräfte beschäftigen, den Familien der Einsatzkräfte und ganz besonders seiner Mannschaft und deren Familien.

 

Jugendwart Uwe Landmann informierte in seinem Bericht zunächst über den Mitgliederbestand. Aktuell sind 25 Jungen und sechs Mädchen in der Jugendfeuerwehr aktiv (insgesamt 31 Kinder). Darunter fallen ein Neueinsteiger und eine Neueinsteigerin, ein Wechsel von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr und ein Austritt aus der Jugendfeuerwehr.

Im letzten Jahr fanden insgesamt 92 Übungsstunden statt, diese teilen sich in 55 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 37 Stunden allgemeine Jugendarbeit auf. Hinzu kommen fünf Tage, an denen sich die Jugendfeuerwehr auf Zeltlagern o.ä. befand. Ebenso kamen 163 Stunden zusätzlicher Zeitaufwand für Vor- und Nachbereitungen der Übungen und Sitzungen, sowie 13 Stunden für Fortbildungen auf Kreis- und 145 Stunden auf Landesebene für Jugendwarte, Betreuer und Helfer hinzu. Dies ist insgesamt ein zusätzlicher Zeitaufwand von 321 Stunden.

 

Als Aktivitäten hob er das Einsammeln der Weihnachtsbäume, die Fackelwanderung mit der Kindergruppe, den Umwelttag an dem Samenbomben hergestellt und am See und im Schloss verteilt wurden, das Berufsfeuerwehrwochenende, den Sportwettkampf in Gedern, das Zeltlager am Gederner See, welches jedoch einen Tag früher aufgrund der Wetterlage beendet werden musste, die Übung mit der Einsatzabteilung, die Ferienspiele auf dem Handballplatz, die Stationsausbildung in Steinberg und die Abschlussübung der Jugendfeuerwehren der Stadt Gedern in Wernings auf dem Gelände des Feldwegeverbands hervor. Jugendwart Landmann bedankte sich zudem bei dem Betreuerteam der Kindergruppe für die gute Zusammenarbeit. Auch hier fanden gemeinsam zwei Übungen statt. Der Jugendwart bedanke sich zum Ende seines Berichts bei seiner Stellvertreterin Hannah und dem Betreuerteam, außerdem beim Vorstand, der Wehrführung und allen Helferinnen und Helfern.

 

Die Leiterin der Kindergruppe „Feuerdrachen“ Katja Hirth zog dieses Mal ein positives Fazit zum Ende des Berichtsjahres. Fiel es zu Jahresbeginn noch schwer neue Kinder für die Feuerwehr zu begeistern, zeichneten sich die Werbemaßnahmen, der Tatendrang und die Energie bis zum Jahresende aus. Die Zusammenarbeit mit den Gederner Kindertagesstätten zeigte Wirkung. Denn dessen Abgänger sind genau die Zielgruppe die wir erreichen wollen, teilte die Leiterin der Kindergruppe mit. Somit konnte bis zum 31.12.2024 die Anzahl der Kinder mehr als verdoppelt werden. Die Kindergruppe zählte nun 15 Kinder.

 

Unsere „Kleinsten“ waren im Jahr 2024 wie folgt aktiv. Fackelwanderung zusammen mit der Jugendfeuerwehr, Erste-Hilfe-Kurs mit Marika Heusohn aus der Stadtteilfeuerwehr Wenings, Übungen für das Abzeichen „Tatze“ Stufe 2 inkl. Abnahme dieser im Heimatstützpunkt, welche alle bestanden. Danach waren die Betreuer mit den Kindern sehr viel im Stadtgebiet unterwegs. Es wurde erforscht woher die Feuerwehr ihr Wasser bekommt und was Hydrantenschilder sind, wie diese aussehen und wie man sie korrekt abliest. Zudem zeigte Wehrführer Jan Philipp Haas den Kindern wie die Feuerwehr das Wasser aus dem öffentlichen Wassernetz bezieht. Zudem haben wir einmal im Halbjahr gemeinsam eine Übung mit der Jugendfeuerwehr abgehalten. Diese Übungen beeindrucken die Kleinen immer sehr, da sie zu den „Großen“ hinaufschauen können und fasziniert darüber sind, was diese schon alles können. Im Herbst erfolgte die Abnahme der „Tatzen“ Stufe 3 und 4 in Ober-Seemen. 3 Kinder von uns nahmen an der Abnahme der Stufe 3 teil. Alle durften mit ihrem Abzeichen und einer Urkunde nach Hause gehen. Katja Hirth merkte eine signifikante Änderung an, denn die „Tatze“ Stufe 4 wird ab diesem Jahr auf Kreiseben abgenommen. Auf diese Änderung freue Sie sich jedoch sehr.

In der dunklen Jahreszeit bastelte man Lampen aus Pappmaschee und Lichterketten. Einer der Höhepunkte war sicherlich auch wieder die gut besuchte Nikolausfeier im Stützpunkt. Katja Hirth schmeichelte dem Nikolaus, dass er einen super Job mache und er uns noch lange erhalten bleiben müsse. Zum Jahresende gab es eine kleine Weihnachtsfeier, an der die Lampen fertig gebastelt wurden und die Kinder Ihre Weihnachtsgeschenke erhalten haben.

Zum Schluss bedankte sich Katja Hirth und ihr Team, bestehend aus Veronika Haas und Hannah Landmann, bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern, dem Betreuerteam der Jugendfeuerwehr dem Vorstand und der Wehrführung für die gute Zusammenarbeit.

 

Wahlen

Stellv. Zugführer: Dem Amt von Jens Neunert folgt nun Leonard Simon Haas.

 

Bürgermeister Guido Kempel und Stadtbrandinspektor Jochen Schneider dankten allen aktiven Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bevölkerung und den fördernden Mitgliedern für ihre Unterstützung. Zudem stellte sich Jochen Schneider als neu gewählter Standbrandinspektor als Person vor. Er gab einen Ausblick auf die kommende Strukturierung zwischen Jens Neunert und ihm und bedankte sich zudem für das entgegengebrachte Vertrauen.

 

Ernennungen:

Philipp Büchner erhielt seine Ernennungsurkunde zum Stadtjugendwart und Anna Ladner erhielt Ihre Ernennungsurkunde zur stellv. Stadtjugendwartin.

 

Beförderungen:

Feuerwehrmann-Anwärter: Kevin Appel, Felix Häberling, Philipp Becker, Nathalie Lapp

Feuerwehrmann: Jannes Reinhardt

Oberfeuerwehrmann: Keine

Hauptfeuerwehrmann: Benjamin Dickert

Löschmeister: Leonard Simon Haas

Oberlöschmeister: Keine

Hauptlöschmeister: Keine

Oberbrandmeister: Keine

 

Ehrungen: 

25 Jahre Mitgliedschaft im Förderverein mit Übergabe einer Urkunde und der silbernen Ehrennadel: Lothar Appel, Michael Berger, Volker Elbert, Ralf Ganß, Daniela Hainz, Herbert Kneipp, Horst Liedtke, Achim Meuer, Rudolf Moog, Manfred Müller, Martin Oberheim, Karl Pfeiffer, Jörg Reinemer, Peter Schmidt, Burkhard Schneider, Tim Stöhr, Thomas Völkner.

 

40 Jahre Mitgliedschaft im Förderverein mit Übergabe der Urkunde und der goldenen Ehrennadel: Anja Demantke, Eckhard Haas und Thomas Möstl zudem geehrt für 40 Jahre aktiven Dienst.

 

50 Jahre Mitgliedschaft im Förderverein mit Übergabe der Urkunde und eines Gewerbegutscheins: 

Keine

 

60 Jahre Mitgliedschaft im Förderverein mit Übergabe der Urkunde: Armin Bopp, Hans Jürgen Sauer.

 

Bilder und Text:

Jan-Philipp Beller

Pressewart

Fotoserien

JHV 2025

Fr, 28. März 2025